Das letzte Mal habe ich Geert Mak vor dreieinhalb Jahren am Amsterdamer Rembrandtplein getroffen. Das Gespräch ging von seinem Buch «Was, wenn Europa scheitert» aus. Damals ging es um die Euro-Krise. Nach dem Brexit-Ja der Briten stellt sich die Frage nach dem Scheitern der EU erneut. Ich habe Mak vergangene Woche in Friesland angerufen, wo er an einem neuen Werk schreibt. Der Niederländer, der mit seinen historischen Berichten ein Millionenpublikum erreicht, gehört zu den eher seltenen Zeitgenossen, die das europäische Projekt zwar für unverzichtbar halten, aber sich einen kritischen Blick darauf bewahrt haben.
Herr Mak, Grossbritannien verlässt die Europäische Union. Welches war ...
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