John McWhorter: Die Erwählten. Hoffmann und Campe. 256 S., Fr. 36.90
«Eine neue Religion spaltet die Gesellschaft unter dem Deckmantel des Antirassismus.» Das ist die Grundthese von John McWhorter in seinem Buch über Rassismus und Antirassismus. McWhorter ist Professor für Linguistik an der New Yorker Columbia University und auch Kolumnist der New York Times. Als Publizist, aber noch mehr als Hochschullehrer muss er sich fast täglich mit dem auseinandersetzen, was man als Political Correctness bezeichnet.
Diejenigen, die diese Haltung vertreten – was McWhorter im Übrigen Ideologie nennt –, betrachten sich als die «Erwählten», die über den anderen stehen, für ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.
Ja, die bevölkerung ist abgestossen und frustriert von rechtschreiberegeln. Das sieht man z. b. daran, dass 2 drittel schon immer nicht wussten, wie man «Rhythmus» schreibt. Von gross/klein nicht zu reden. Eine «übergrosse mehrheit der bevölkerung» kann also gar nicht dagegen sein, wenn (bei der letzten neuregelung) die 3-konsonanten-regel und bei einer kommenden neuregelung rh/th/ph usw. wegfallen.
Zum Glück gibt es diese vernünftigen Stimmen, die den Mut haben, sich zu äussern.