2001, als Constantin Floros im Arche-Verlag einer staunenden Öffentlichkeit die 14 leidenschaftlichen Liebesbriefe des Komponisten Alban Berg (1885– 1935) an Hanna Fuchs, die Schwester Franz Werfels, vorlegte, war man sich einig, dass da der Stoff für einen packenden Liebesroman begraben liege. Mit «Als hätte die Stille Türen» liegt vier Jahre später nun ein solcher Roman vor, und dass er von Urs Faes stammt, kommt nicht von ungefähr, muss die traurige, nicht gelebte, nur in Musik sublimierte, eng mit dem Tod verschwisterte Beziehung dem Verfasser von «Bis ans Ende der Erinnerung» doch wie eine Offenbarung vorgekommen sein. «Schreiben», hat Faes 1997 den Protagonisten des Roman ...
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