Lukas Bärfuss: Die Krume Brot. Rowohlt. 224 S., Fr. 30.90
In seinen Kolumnen und Stellungnahmen gibt der Thuner Schriftsteller Lukas Bärfuss zuverlässig den Wüterich. Die Klimapolitik, die Kleinfamilie, der Kapitalismus – alles eine einzige Katastrophe. Vor allem in der Schweiz. Denn wir – «ein Volk von Zwergen» – profitieren von der ungerechten Weltordnung, durch unsere Schuld leben die Menschen im «globalen Süden» in Armut.
Armut und die Ungerechtigkeit der Welt treiben Bärfuss auch in seinem vierten Roman um. Adelina, die Hauptfigur, wächst als Seconda in den fünfziger Jahren in Zürich auf. Sie ist zwar musisch begabt, hat aber eine Lese- und Schreibsc ...
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Bärfuss schreibt Bücher und erhielt mal community-interne Preise dafür. Das macht ihn noch lange nicht zu einem guten Schriftsteller. Seine Schreibe ist zwar nicht schlecht. Aber seine Themen/plots sind halt anscheinend weiterhin verbissen-verbiestert-einfältig. Ganz genau so, wie in dieser Buchbesprechung wohl richtig beschrieben.