Auf dem Campus malaysischer Universitäten dominieren zarte Farben: Pastelltöne, Creme und Weiss – die Kopftücher der Frauen. Das Bild hat zwei Botschaften: Anders als vor zwanzig Jahren zeigt sich im südostasiatischen Land heute kaum eine Muslimin unbedeckt. Und: Es studieren weitaus mehr Frauen als Männer.
Eine erstaunliche Kombination. Sie macht den Tropenstaat zum Modellfall: Passt das zusammen – mehr Islam und mehr Fortschritt für Frauen? Ihre Kopftücher sind das wichtigste Symbol einer politisierten, strikteren Religionsauffassung; zugleich hat die rasante Modernisierung des Landes gerade die Rolle der Frauen völlig verändert. Die weibliche Erwerbstätigkeit liegt mit 46 Pr ...
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