Tägliches Glück war es, über mehrere Monate des letzten Gymnasialjahrs in Paris zur Schule gehen zu können, wo 1967 die Fronten der Gebäude noch nicht vom einheitlichen Schwarzgrau gereinigt waren, ein silberhaariger Lehrer aus dem Elsass uns mit ebenso viel Enthusiasmus wie Geduld in die Werke der französischen Philosophen einführte und, was in meiner bayerischen Heimatstadt ganz undenkbar gewesen wäre, einer seiner Kollegen als Mitglied der Kommunistischen Partei Geschichte aus entschiedener «Klassenkampf»-Perspektive lehrte. Bildung war ein Prozess von weltoffener Wachheit.
Auf dem Weg zum Lycée Henri IV gegenüber dem Panth&e ...
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