Die Nationalität überzeugt uns nicht mehr als Argument. Niemand liest noch Schweizer Autoren, nur weil sie Schweizer sind. Genauso wie es bei den Nüssen nicht genügt, dass sie an Schweizer Bäumen und Sträuchern gedeihen – sie müssen vor allem schmackhaft sein. Geht es um Restaurants, isst die Nationalität aber weiterhin mit. Ganz selbstverständlich erwarten wir von unseren Bekannten mit Vorfahren aus Genua oder Neapel, dass sie uns den besten Italiener im Grossraum Zürich nennen können. Doch leider fallen ihnen oft eher gute Japaner oder Türken ein. Nur einen italienischen Namen höre ich immer wieder: «Il Casale» in Wetzikon. Dort kocht Antonio Colaianni, und vermutlich ist ...
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