Als der neugewählte Landammann von Appenzell Ausserrhoden auf seinen Stuhl stieg, schrien die Landleute aus den Dörfern, die vor der Sitter lagen: «Abe! Abe mit dem!» [Herunter mit ihm]. Doch die Mehrheit der Landsgemeinde, die aus den bevölkerungsreicheren Orten hinter der Sitter stammte, dem kleinen Fluss, der den Kanton teilte – also die Mehrheit aus Herisau oder Urnäsch und Hundwil –, sie wollte davon gar nichts wissen. Der Landammann machte keinen Wank. Lärm, Protest, Tumult: Weil das alles offensichtlich nichts half, verliessen die Leute aus der Gegend hinter der Sitter nun die Versammlung, um sich in sicherer Distanz aufzustellen. Man wartete ab, man gestikulierte, man fluc ...
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