Auf dem Standplatz Buech in Bern sind 116 Fahrende gemeldet. Etwa vierzig Prozent dieser Personen beziehen Sozialhilfe, sagt Felix Wolffers, Leiter des Sozialamts der Stadt Bern. Er bestätigt damit eine Meldung des privat betriebenen Bundeshaus-Radios. Die Quote ist horrend hoch, denn im landesweiten Durchschnitt beziehen nur 2,9 Prozent aller Einwohner Fürsorgegeld. Für Wolffers scheint klar, warum umherziehende Jenische so oft auf Sozialhilfe angewiesen sind: «Nach unserer Einschätzung können die Fahrenden ihren Lebensunterhalt in ihren traditionellen Geschäftsbereichen immer weniger decken.»
Schätzungsweise 3000 der Schweizer Jenischen pflegen die traditionelle Lebensweise ...
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der ist leider gesamteuropäisch untergegangen. gerade in der stadt zuerich verdienen immer weniger fleissige, welche auch mal frust am arbeitsplatz ertragen, für immer mehr bezüger. und ich kenne selbst einige, die seit jahren jung und fit beim sozial/arbeitsamt keineswegs dazu gedrängt werden einen job zu machen. selbt bei den massnahmen(strafarbeit statt justiz) wird eine lockere kugel geschoben. man erscheint, oder eben auch nicht....oder höchstens zum gratis mittagessen.