Françoise Sagan verlangte von einem Verleger, dass er ein guter Tänzer sei. Ob Dr. Blessing das war, weiss ich nicht. Doch es war dieses Bild, das ich mit ihm assoziierte, das Bild eines hervorragenden Tänzers, der seine Autoren in den Arm nimmt, sicher über das Parkett führt, elegant und so leicht, dass sie seinen Griff kaum spüren. Bei unserem ersten Treffen verlor er kein Wort über Projekte, Auflagen und Verträge. Stattdessen beugte er sich vor und sah mich über den Tisch hinweg mit diesen glasklaren Augen einen langen Moment an. Ich war «a mess», was im Gegensatz zu Dr. Blessings makelloser Erscheinung noch deutlicher wurde, aus diversen Dramen gerade wieder aufgetaucht, prust ...
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