Kongo zur nächsten Runde
Weltwoche logo

King Kong

Kongo zur nächsten Runde

Wie vor 72 Jahren macht die blonde Frau den Gorilla zum Affen, und wieder endet die schönste Liebesgeschichte seit Tristan und Isolde auf der 34. Strasse in New York. Der King bebt und leidet werkgetreu, doch wie kongenial ist das Remake? Lars Jensen fragte den Regisseur Peter Jackson.

0 0 0
08.12.2005
Peter Jackson, der graue Pulli abgetragen, die Haare wuchernd, sitzt im Sofa und macht ein grimmiges Gesicht. Sein Blick wandert vom Teppich zum Vorhang und irgendwann hin zum Reporter. Er wirkt überhaupt nicht wie ein verspielter Junge. Man hatte ihn sich vorgestellt als einen Burschen, der beim Sprechen die Füsse auf den Wohnzimmertisch legt und dann lustig und wirr von seinen Abenteuern erzählt; als Regisseur, der mit der Unverschämtheit und dem Mut eines Pubertierenden die technologischen Möglichkeiten des Filmemachens neu definiert; als der Mann, der sich den Kindheitstraum erfüllte, eine neue Version seines Lieblingsfilms «King Kong» zu drehen, auf dass das mitreissendste Spekt ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen, registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen, registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.
Sie haben schon einen Account? Hier anmelden
Die Weltwoche