Eugène Ionesco: Der König stirbt. Regie Claus Peymann. Kammerspiele der Josefstadt Wien. 19., 20., 28.11.; 7., 9., 19., 20.12.2022.
Ich bin ein Mammut geworden»: Mit diesen Worten beginnt der 85-jährige Claus Peymann, wie immer elegant, neugierig, von wacher Präsenz und sehr konzentriert, unser Gespräch im Haus der Berliner Festspiele, der früheren Freien Volksbühne Berlin. Der Ort ist ihm wohlvertraut, hier hat er bereits 1968 inszeniert («Sonntags am Meer» von Philippe Adrien), und hierher war der Regisseur und Intendant zu zahlreichen Gastspielen eingeladen, zwischen 1969 und 2001 allein neunzehnmal beim Theatertreffen Berlin.
Im Sommer war Peymann im rumänisc ...
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Hoffentlich liest er diese Worte.
«Kunst ist undemokratisch» KLAR. Aber nur wenn sie SUBVENTIONIERT wird. Sonst geht auch sie den normalen Weg von Angebot und Nachfrage und die UNDEMOKRATISCHEN können sich gegenseitig v e r k ü n s t e l n im Sinne der ukrainischen Demokratie: frierend und hungrig. Mit Booster und Maske. Peymann IST das verkörperte linke Subventionstheater. Er trägt seine bequeme Haltung, elegant und ICH-bezogen vor sich her. Selbst-Verwirklichung nicht FÜR aber auf Kosten der Arbeiter, undemokratisch halt.