Es begann mit einem Missverständnis: Eigentlich wollten die Franzosen François Hollande gar nicht im Elysée-Palast. Dass sie den nichtssagenden Vielredner trotzdem wählten, geschah vor allem, weil sie genug hatten von Nicolas Sarkozy, der statt der versprochenen Heldentaten 500 Milliarden Euro an neuen Staatsschulden hinterliess.
So landete ein biederer Ex-Parteisekretär aus dem Land-Département Corrèze fast ohne eigenes Zutun im Elysée. Anderthalb Jahre nach seiner Wahl mit 52 Stimmenprozenten kommt der Sozialist in den Umfragen noch auf einen Sympathiewert von 23 Prozent – der tiefste Sturz eines französischen Präsidenten der Fünften Republik. Überraschend ist der Sturz ...
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