Liebe Margrit
Es ist schon einige (zehn?) Jahre her, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben, und auch schon eine Weile, seit du mir telefonisch auf deine unnachahmliche Weise ein Interview mit der durchgeknallten Greisin Inge Ginsberg aufgeschwatzt hast, um selber einer journalistischen Auseinandersetzung mit der Verstiegenen auszuweichen. Jetzt also möchte der Egomane Köppel, weil er halt bei all seinen Nachteilen der fähigste Chefredaktor der Schweiz ist und weiss, was du dem Journalismus gegeben hast, dass ich dich würdige. Einen schlimmen Augenblick lang fürchtete ich, dass es sich um einen Nachruf handle. Aber so war es natürlich nicht, wie könnte es auch. Du, Jahrgang 1936, ...
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