Sie ginge auch als eine der Studentinnen durch. Langes, offenes Haar, hellbraun, eine schmale jugendliche Gestalt. Wären da nicht der etwas formelle Anzug, die hohen Absätze, der Tross, der sie begleitet. Nur einen Moment lang scheint sie übersehbar. Doch als sie sich auf dem Podium setzt, erkennt man selbst über die Distanz eines Hörsaals hinweg ihre elegante Haltung und zierliche Erscheinung. Sie ist keine Diva, die blendet. Ihre Schönheit ist zugleich beiläufig und frappant, also mysteriös. Ihre Sätze folgen Gedanken und überprüfen sich selbst.
«Acting», sagt Isabelle Huppert, «Schauspielen bedeutet, sich selbst zu entdecken und sich selbst auszuhalten; wenn ich darüber hin ...
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