Man kennt das Lamento: Bücher können die Welt nicht verändern. Vielleicht nicht die Welt, aber doch Teile davon. Das zeigt der Fakten-Krimi «Vatikan AG» des italienischen Journalisten Gianluigi Nuzzi, der Geheimakten über das Finanzgebaren der Kirche aufarbeitete. Es geht um schwarze Konti, um Mafia-Gelder, Bestechung und den Crash der Ambrosiano-Bank 1982, der damaligen Hausbank des Vatikans. Seit der Titel «Vatikan AG» zum Bestseller in Italien wurde, ist der Chef des Istituto per le Opere di Religione, wie die Vatikan-Bank offiziell heisst, entlassen worden. Voilà: Auch Bücher haben Macht. Wer aber eine Abrechnung mit der Kirche erwartet, wird zu Recht enttäuscht. Dem Autor gin ...
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