Dem Geschwindigkeitsrausch blieb er auch verfallen, nachdem ein Motorradunfall den Traum von der Militärkarriere beendet hatte. Die tollkühnen Fahrmanöver, mit denen von Brauchitsch seinen Mercedes Silberpfeil die Ideallinie der Rennstrecken entlangjagte, machten ihn in den dreissiger Jahren zum Publikumsliebling. Und wenn er mit seinem ungezügelten Temperament mal wieder kurz vor dem Sieg ein Auto zu Bruch fuhr, nannten sie ihn den Pechvogel.
Für seine Rennkarriere liess er sich von der Nazipropaganda aus der sicheren Schweiz nach Berlin zurücklocken, um sich dann noch 1939 öffentlich zu seiner jüdischen Freundin zu bekennen. 1953 drohte ihm die Anklage wegen Hochverrats, weil er zu ...
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