Saamiya ist noch einmal davongekommen. Um ein Haar wäre die 16-jährige pakistanstämmige gebürtige Britin eines der vielen Mädchen geworden, die jedes Jahr aus England in die Heimat der Eltern verschleppt werden – und spurlos verschwinden. Weil ihre Eltern herausfanden, dass Saamiya einen Freund hatte, brachten sie das Mädchen am 20. Juli vor einem Jahr von Birmingham nach Pakistan. Einen Tag später wurde sie verheiratet. Erst zwei Stunden vor der Trauung erfuhr Saamiya, was ihr bevorstand. Gegenwehr war zwecklos, erzählt sie später: «Während der islamischen Zeremonie stand mein Vater hinter mir. Eine Hand hatte er auf meiner Schulter, in der anderen hielt er eine Pistole, die au ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.