Ende November haben die Kantone gezeigt, was in ihnen steckt. Siebzehn von ihnen sagten nein zur Konzernverantwortungsinitiative, während eine knappe Mehrheit der Stimmenden ja sagte, jedoch wegen des Neins der Kantone das Nachsehen hatte. Danach kam, was zu erwarten war: Die Verlierer enervierten sich über das Ständemehr, geisselten das «undemokratische Abstimmungsverfahren» und forderten mehr «Gerechtigkeit». Auch Politologen liessen sich nicht lange bitten und legten ausgetüftelte Modelle vor, wie man das Ständemehr schwächen könnte.
Die Empörung kulminiert meist in der Aussage, dass ein Urner oder ein Appenzeller an der Urne ...
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