Berlin
Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Ich wurde im Mai 1955 als unschuldiger Säugling Reinhard Martin Mohr geboren, hatte eine schöne Kindheit und wurde im Sandkasten von anderen Fünfjährigen beim Backförmchenwerfen allenfalls mal als «Möhrchen» verunglimpft. Putzig. Obwohl ich nie Stammbaumforschung betrieben habe, ist klar, dass unser Familienname seit Jahrhunderten existiert – so wie der vieler anderer hellhäutiger Mohren aus dem Siedlungsgebiet der alten Germanen nördlich des Limes.
«Du Mohr!»
Wann ich den Mohr in mir zum ersten Mal bewusst bemerkt habe? Was das «mit mir gemacht» hat? ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.