Nadine Strittmatter, Sie weisen immer mal wieder auf Ihre Leidenschaft für Literatur hin. Was hat Sie in letzter Zeit besonders fasziniert?Ich liebe japanische Literatur, zum Beispiel Haruki Murakami, «Wilde Schafsjagd» oder «Gefährliche Geliebte». In beiden Romanen geht es um relativ wohlhabende junge Männer, die sich aber leer fühlen. Hajime in «Gefährliche Geliebte» hat einen Jazzklub, wie Murakami selber auch in früheren Jahren. Und dann trifft er irgendwann seine Jugendliebe wieder, die er auch nach seiner Heirat mit einer anderen nie vergessen konnte. Verstörend ist auch «Eine persönliche Erfahrung» von Kenzaburo Oe, wo er einen Mann beschreibt, der Vater eines behinder ...
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