Wer geglaubt hatte, Mattias Tesfaye würde aufgrund seiner afrikanischen Wurzeln eine liberale Einwanderungspolitik verfolgen, hatte sich geirrt. Dem sozialdemokratischen Minister für Einwanderung und Integration wird vorgeworfen, Rassist zu sein, seine Herkunft zu verleugnen und seine Ideale zugunsten von Macht und Einfluss verraten zu haben.
Wie kein anderer dänischer Politiker verkörpert Tesfaye die Transformation Dänemarks, das – verglichen mit anderen westeuropäischen Ländern – eine besonders restriktive Einwanderungs- und Asylpolitik praktiziert. Tesfaye will die Abschiebung straffällig gewordener Asylbewerber erleichtern, er will Aufn ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.