Es war gleich eine doppelte Ohrfeige. Eine nach Bern und eine nach Rom. Die Tessiner Regierung hat am 30. Juni entschieden, die Hälfte der bei italienischen Grenzgängern erhobenen Quellensteuer zurückzubehalten. Es geht um rund dreissig Millionen Franken und um einen politischen Stellungskrieg, der jetzt schon einige Jahre andauert.
Der Tessiner Staatsrat setzt Druck auf. Er will, dass die beiden Staaten vorwärtsmachen bei der Aushandlung eines neuen Steuerabkommens. Die Situation ist verfahren – und vor allem für den südlichen Grenzkanton mit seiner starken Finanz- und Dienstleistungsbranche eine Zumutung. Seit die Regierung Berlusconi an der Macht ist, sorgt Finanzminister Giu ...
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