Niemand ist ganz gegen die Gefahr gefeit, die Gegenwart zu überschätzen und mittlere Aufregungen als «historisch» einzustufen. Die bevorstehenden Bundesratswahlen, das Endspiel eines turbulenten Wahlherbstes, entwickeln sich jedoch zum Vorgang ganz grundsätzlicher Bedeutung.
Im Unterschied zu früheren nervösen Geplänkeln geht es am 14. Dezember nicht um Personen und deren Profile, wie das beispielsweise bei der Nichtwahl der beiden SP-Frauen Lilian Uchtenhagen (1983) oder Christiane Brunner (1991) der Fall war. Der Kampf dreht sich auch nicht mehr um die zweitrangige Verschiebung eines Sitzes von der einen Mitte zur anderen Mitte (Didier Burkhalter, FDP, wehrte 2009 Urs Schwaller ...
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