Prinzessin Kiko ist schwanger, sie wird Anfang September per Kaiserschnitt entbunden. Sollte das Kind ein Junge sein, dann erspart Kiko Premier Koizumi, bevor er im Herbst zurücktritt, eine letzte Schlappe. Und seiner Partei eine Zerreissprobe.
Deshalb starren, anders als in Europas Monarchien, in Tokio derzeit vor allem die Politiker aufs Kaiserhaus. Die meisten Japaner betrachten die Kaiserfamilie wie entfernte Verwandte, auf die sie zwar ein bisschen stolz sind und um die sie sich sorgen – sie haben es ja nicht leicht –, die sie ansonsten aber wenig interessieren. Ohnehin hören sie nicht viel vom Hof, und wenn, dann nur Schönwettergeschichten, keinen Klatsch. Die Politiker dagegen ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.