Als Ernst Lämmli im Oktober 2008 im Schweizerischen Fussballverband seinen Rücktritt als Delegierter des Nationalteams ankündigte, geschah Erstaunliches: Ottmar Hitzfeld, der neue Nationaltrainer, wollte seinen langjährigen Wegbegleiter zum Weitermachen überreden. Auch diverse Spieler machten sich dafür stark, dass Lämmli im Amt bliebe. Doch der Umgarnte winkte ab: «Einmal muss Schluss sein. Meine Frau hat es verdient, dass ich künftig mehr Zeit für sie habe und wir mehr Reisen unternehmen.» Damals war Lämmli 69 Jahre alt – und damit in einem Alter, in dem viele Funktionäre noch längst nicht ans Aufhören denken.
Aber Ernst Lämmli war anders. Er agierte im überh ...
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