Auf Publikum scheint man hier nicht erpicht. Die nächste Bushaltestelle liegt fünfzehn Minuten Fussmarsch entfernt, und der Weg ist steil. Immer tiefer liegt der See, immer grüner wird die Gegend, immer menschenleerer die Strasse. Schiebt sich das Bundesgericht endlich ins Blickfeld, glaubt man erst recht, sich verlaufen zu haben. Das ist kein Arbeitsort, das ist ein Memorial. Breit ruht die Marmortreppe unter der Sonne, winzig steht zwischen den Tempelsäulen der bewaffnete Sicherheitsmann. Darf man da wirklich rein?
Nur wenn es sein muss. Alles, was – wie die Kriminalfälle des Kassationshofes – Volk anlocken könnte, wird hinter geschlossenen Türen verhandelt. Die andern Abteilung ...
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