«Die Gentechnologie ist für mich kein Sandkastenspiel», sagt Ingo Potrykus. «Ich wollte damit etwas schaffen, was der Menschheit nützt.» 1933 in Schlesien geboren und 1945 vor der Roten Armee geflüchtet, erlebte er im Nachkriegs-deutschland eine harte Jugend. Deshalb wollte der Forscher mit seiner Arbeit «die Probleme der Welternährung angehen». Als Star seines Fachs 1987 an die ETH berufen, brachte Potrykus die Schweiz in der grünen Gentechnik an die Weltspitze. Aber er kämpfte in der Schweiz auch gegen Widerstände, die ihn beinahe sein Lebenswerk kosteten und die seine Kollegen noch heute an der Forschung hindern.
Was Potrykus 1999 im Audimax der ETH vorstellte, war einer der ...
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