«Mit dem neuen Buch werde ich danebenliegen, wie ich noch nie danebenlag», sagte Martin Walser vor gut einem Jahr in einem Gespräch mit der Weltwoche. Danebenliegen ist schon fast eine literarische Anlagephilosophie bei ihm, jedenfalls eine chronische Art der Qualitätskontrolle: Solange er das Spalier der Pfui-Schreier schon beim Schreiben hört, ist er auf gutem Weg. Nun liegt der neue Roman «Angstblüte» vor. Der Roman über den selbständigen Finanzberater Karl von Kahn, der das Geldvermehren als «das Reich der Freiheit beziehungsweise die Kunst oder, was das Gleiche ist, die Religion» feiert. Börsenguru Warren Buffett ist der «Hausheilige».
Martin Walser, der perfekte Abzocker ...
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