Der Zusammenbruch des deutschen Kaiserreichs im Jahre 1918 wurde von bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen Arbeiter- und Soldatenräten auf der einen Seite und rechtsextremen Freikorps auf der anderen Seite begleitet. Aus diesen Wirren ging die Weimarer Republik hervor, die von Anfang an von der extremen Linken und der extremen Rechten bekämpft wurde. Als Folge der rechtsextremen Hetze fiel unter anderen Aussenminister Walther Rathenau im Juni 1922 Meuchelmördern zum Opfer. Gegen ihn war auf eine besonders widerliche Weise gehetzt worden. «Schlagt tot den Walther Rathenau, die gottverdammte Judensau», so hatten die Anhänger der rechts-extremen Kampfbünde gegrölt. ...
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