Sigi Feigel (1921–2004) - Stets war er zur Stelle, wenn jüdische oder israelische Themen gefragt waren. Der studierte Jurist und Rechtsanwalt mit den prägnanten Gesichtszügen war als «Stimme der Schweizer Juden» akzeptiert, obwohl er nie an die Spitze des höchsten jüdischen Gremiums der Schweiz, des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes, gewählt wurde. Feigel genoss ausserhalb der jüdischen Gemeinde mehr Ansehen als bei den Schweizer Juden. Als Integrationsfigur innerhalb der jüdischen Gemeinde taugte er nicht, weil er zu profiliert war. Die Orthodoxen warfen ihm zudem vor, mit dem Judentum zu frei umzugehen. Umso intensiver suchte er das Gespräch mit Nichtjuden.
Damit ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.