Aussen hui und innen pfui – an diese Redewendung fühlt man sich erinnert, wenn man an das Bundesstrafgericht in Bellinzona denkt. Im gediegenen Gebäude am Viale Stefano Franscini geht es seit geraumer Zeit gar nicht würdig zu und her. Hinter der noblen spätklassizistischen Fassade werden die Messer gewetzt und Richterkollegen gemeuchelt – bildlich gesprochen zumindest. Schon seit längerem ist bekannt, dass etliche Vorgänge im eidgenössischen Gericht merkwürdig sind und der Haussegen schief hängt («Grauzonen der Strafjustiz», Weltwoche Nr. 26/19).
Immer mehr machten in den Medien Vorwürfe die Runde, dass einige der zwan ...
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