Wenn ein Industriekonzern statt in Fabrikhallen in ein Bürohochhaus investiert, darf man dies in der Regel als Zeichen des nahenden Niedergangs werten. Tatsächlich folgten bald nach Vollendung des hundert Meter hohen Sulzer-Hochhauses im Jahr 1966 Zeiten der Krise für den Weltkonzern. Es vergingen trotzdem noch drei Jahrzehnte, bis der Immobilienunternehmer Bruno Stefanini 1998 das damals höchste Wohnhaus der Schweiz erwarb.
Er sei ganz in der Nähe aufgewachsen und könne nicht zulassen, dass dieses Winterthurer Monument in irgendwelche Hände falle – so begründete Stefanini seinen Kaufentscheid. Er handelte sich allerdings viel Ärger mit dem ...
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