Steak tartare oder Frankreichs schöne Müdigkeit
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Kultur

Steak tartare oder Frankreichs schöne Müdigkeit

Eine Reise nach Frankreich im April 1964 hat meine Jugend und mein späteres Leben geprägt. Was ist übriggeblieben von jener Zeit, die meine Generation ­überschätzt haben mag, aber nie mehr vergessen kann?

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16.11.2017
So minimal war der Effekt aus den ersten sieben Monaten Französischunterricht, dass ich auf die Anweisung des Zollbeamten, unsere Pässe in einer «maison en verre» vorzuzeigen, mit der Suche nach einem «grünen Haus» reagierte – was heute noch wie ein Knoten von Peinlichkeit in meinem Gedächtnis steckt. Als wir endlich das «Glashaus» gefunden hatten in der frühen Osterwoche 1964 und, die Pässe vielfach bestempelt, mit dem Citroën DS meines Onkels über die Grenze westlich von Saarbrücken ­gefahren waren, sollte es nie mehr ein Zurück geben für mich. Angesteckt von der für diese Generation ungewöhnlichen Begeisterung der deutschen Verwandten, wurde mir Frankreich das hinrei ...
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