Lassen wir die erste Frage unbeantwortet: Wem gehört dieser Traum? Einem vom Frühlingsputz enervierten Menschen vielleicht? Einem lüsternen Fotografen? Einem Hotelbediensteten, der sich schon immer wünschte, während der Zimmerstunde in einem der Flure eine solche Schaum-Schöne anzutreffen? Abgesehen von der nächsten Frage, in welchem Zwischenraum man sich hier denn befinde: Die Vorlage für den Badespass, das weltberühmte Gemälde «Susanna im Bade», gibt es in mehreren Variationen, von Rubens, Rembrandt oder von Franz von Stuck. Allein Tintoretto hat fünf Fassungen hinterlassen. Die Geschichte aus dem Alten Testament – der frommen Susanna wird übel mitgespielt, und zwar mit ...
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