Am 11. Oktober 2008, zu nachtschlafender Zeit, setzte sich Jörg Haider, der Landeshauptmann von Kärnten, in seinen schwarzen VW Phaeton. Er hatte im «Stadtkrämer», einer Schwulenbar in Klagenfurt, gezecht, was selten vorkam, und machte sich nun auf den Weg ins Bärental, wo seine Mutter ein paar Stunden später ihren 90. Geburtstag feiern sollte. Sein Blutalkoholgehalt lag bei 1,8 Promille. Rasend schnell fuhr er in die Nacht und verlor bei einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Auto. Es überschlug sich mehrmals, bis es nach 150 Metern zum Stehen kam. Haider, der meistverehrte, meistgehasste Politiker der Republik, war auf der Stelle tot ...
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