«Trump kennt die Schweiz»
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«Die Schweiz ist der ‹coolen Clique› in Brüssel weit voraus»: McMullen (l.), Cassis, 2019.
Bild: Mark Schiefelbein / AP

«Trump kennt die Schweiz»

Ex-Botschafter Edward McMullen erklärt, wie der Bundesrat in Washington punkten kann, zeigt sich beunruhigt über die wankende Neutralität der Schweiz und warnt das Land davor, sich vom «Brüsseler Propagandazirkus» in einen teuren Anti-Russland-Wahn treiben zu lassen.

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02.04.2025
Weltwoche: Mr McMullen, Staatssekretärin Helene Budliger Artieda war kürzlich in Washington. Sie sagt, die Schweiz mache bereits das, was die Trump-Regierung verlange. Ist das so? Edward McMullen: Die Schweiz ist, was die Reziprozität bei den Zöllen angeht, seit langem ein Freund der USA – und wird es auch bleiben. Nur ganz wenige Waren aus den beiden Ländern werden mit Zöllen belegt. Die Partnerschaft beruht auf Gegenseitigkeit. Ich denke, das sind gute Nachrichten für beide Seiten.   Weltwoche: Für die Schweiz gilt: Switzerland first. Für die USA: America first. Wie finden wir uns? McMullen: Präsident Trump hat immer gesagt: «America first», «Swi ...
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11 Kommentare zu “«Trump kennt die Schweiz»”

  • klamm-heimlich sagt:

    Jawohl, Zeit fuer ein Freihandelsabkommen CH - USA.
    Und ja, unsere Verhandler haben einen guten Job gemacht weil die Pharma nicht verzollt wird.
    Klar ist die 31%- "Drohung" aergerlich, aber sogar in unseren SRaeF kommt ein unaufgeregter KMUler zu Wort der das Ganze pragmatisch und nicht ausweglos sieht.
    P.S. zur Donut- Aussage: Da das Gebaek wegen fragwuerdiger Inhaltsstoffe schon beinahe toxisch ist, ist das Loch darin tatsaechlich das Gesuendeste...

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  • gubi sagt:

    Ein Hammer-Interview, das Mut und Hoffnung macht. Wenn nur die Schweiz an ihrer 700-jährigen Tradition festhält. Ob das unsere 7 Bundesräte und der National- und Ständerat in Bern auch so wollen, bezweifle ich.

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  • gaero007 sagt:

    Mr. McMullen kennt offensichtlich die Schweiz besser als gewisse unserer BR. Anstatt nun über Zölle der USA zu jammern sollte die CH bilateral eine Lösung finden. Gleichzeitig sollte die CH neue Geschäftspartner suchen UND dies zum Anlass nehmen die Sanktionen gegen Russland 100% sprich KOMPLETT aufzulösen. Denn dies würde nicht nur Einfluss auf Russland sondern auf alle BRICS Staaten haben. Und bitte haltet diese Links/Grünen Kläffer einfach mal in Schach.

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    • l-europe-des-patries-de-gaulle sagt:

      Lieber gaero007 schön wärs, aber die Berner werden es nie schaffen. Ubrigens, der Pazifist Trump, rüstet seine Basen in Westasien auf, bald gibt es Krieg gegen Iran. Keine Strafzolle mehr, sondern eine brutale Wirtschaftskrise im Wertewesten. CIA O.

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  • chrome sagt:

    Idioten werden gute Ratschläge konsequent zu ignorieren wissen.

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  • Certaro sagt:

    Das Interview enthält viele nützliche Informationen und hebt sich wohltuend von Beiträgen in anderen Medien ab. Der ehemalige US-Botschafter macht klar, dass man mit der neuen Administration in Washington verhandeln kann und soll. Im übrigen verkennen viele Kommentatoren, dass über Jahrzehnte hinweg nicht die USA das Problem im freien Handel waren, sondern Länder wie China oder Brasilien: Importe von Autos in diese Länder waren aufgrund hoher Zölle kaum möglich, man musste vor Ort produzieren.

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  • l-europe-des-patries-de-gaulle sagt:

    Der Pazifist Trump bereitet sich auf einen Krieg mit Iran. Dann kommt überhaupt kein Öl mehr nach dem Wertewesten. Es braucht nicht viel zu verstehen dass Europa in eine tiefe Krise stürzen wird. Millionen Arbeitsplätze gehen verloren, auf Jahre hinaus. Wird die Invasion's Europa weiter gehen? Ich denke ja weil die Asylindustrie es so will. Honni soit qui mal y pense. A la bonne vôtre.

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  • bmillerXX sagt:

    McMullen versteht nicht nur Trump, sondern auch die CH besser als unsere Brüssel-Nachdackler in Bern. Ein Trauerspiel. Nicht fähig, nicht lernfähig.

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  • Limette sagt:

    Hoffentlich ist dieses Interview Pflichtlektüre im Bundeshaus zu Bern. Bei BR Parmelin bin ich nicht so sicher, was er bezüglich dem Freihandelsbkommen mit den USA ereichen wird, da er den EU-Knebelvertrag gutheisst. Steht er mehr zu Brüssel als zu Washington, beschädigt er damit weiterhin unsere Neutralität. Die CH muss sofort alle Sanktionen gegen die RF aufheben, die Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen wieder aufnehmen und aufhören vor Selensky und v. der Leyen den Bückling zu machen.

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    • bmillerXX sagt:

      @Limette: irgendwo las ich, die Politiker lesen die NZZ und den Tagi, was dort nicht vorkomme, exisitiere nicht. Muss man sich da noch wundern?
      Es sollte Pflicht für die Politiker sein, sich breit zu informieren, damit Luft in die Blase kommt.

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  • Selene sagt:

    Danke, den Herren, für das tolle Interview. Die Amerikaner sagen unseren Irrlichtern, was sie -und andere- an der Schweiz heute vermissen: die Neutralität und das Rückgrat, sich von der elenden EU zu lösen! Wollen die 7 wirklich für die EU die guten Beziehungen nicht nur mit RU, sondern auh mit den USA in den Sumpf zu setzen,um als Vasall der Diktatur EU zu dienen? Leider wird dies unsere Nullen wohl nicht mal zum Denken anregen. Es ist zum Davonrennen! 20:38

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