Der Auftrag, den der Stadtberner Finanzinspektor Beat Büschi Ende 2007 erhielt, war klar, und er kam von der Sozialvorsteherin Edith Olibet (SP) persönlich: Er sollte die Fürsorgedossiers der Stadt Bern überprüfen. Wie der Finanzinspektor schnell feststellte, hatte man ihm eine «Sisyphus-Aufgabe» auferlegt, die seine Kapazitäten bei weitem übertraf. Doch zur allgemeinen Überraschung machte sich Büschi mit einem gewaltigen Effort und externer Hilfe daran, den Augiasstall auszumisten.
Der 148 Seiten dicke Controlling-Bericht, den Büschi im Sommer 2008 vorlegte, kam für die rot-grüne Stadtregierung einem Super-GAU gleich. In jedem dritten Fürsorgedossier fanden sich Hinweise a ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.