Nach der Übernahme von Twitter durch Elon Musk erschütterte vergangene Woche erneut ein Ereignis die Twitter-Community, das vermutlich Auswirkungen auf die Gestirne am Himmel hat: die Summe von acht Dollar.
Aber von vorne. Der Tech-Milliardär kaufte also den Kurznachrichtendienst, er sieht die Meinungsfreiheit auf «dem Marktplatz der Ideen» eingeschränkt. Die Übernahme wird wohl weniger willkürliche Sperrungen von Accounts zur Folge haben, was ich begrüsse. Hass schürendes Verhalten und dergleichen gehören selbstverständlich entfernt, aber häufig wird legitime Kritik, wenn sie politisch nicht opportun ist, als hate speech ausgelegt, gemeldet und das betroffene Konto ...
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Ich selber bin oft auf Twitter, schon jahrelang und habe konkret nichts bemerkt - ausser diese Diskussion seit Musk Chef ist.
Sobald nur ein einziger links-grüner Propagandakanal ankündigt, nicht nur mehr sehr einseitig informieren zu wollen, schreien die "Fakten- und Wahrheitsverkünder" auf.
Also haben die wohl Angst vor Fakten und Wahrheit.
Allerdings bleiben ihnen trotzdem fast alle Medien, um ihre Ideologie mit Unwahrheiten unters Volk zu bringen. Die sind schon extrem verwöhnt worden in den letzten Jahren.
Grossartig auf den Punkt gebracht, Frau Wernli!👌
Auf den Punkt getroffen!
Mal sehen, wie lange sich die EU dies bieten läßt. Freie Meinungsäußerung. Es muß nur danach aussehen, nur so behauptet werden. Der Meinungskorridor ist vorgegeben: die EU, ein Friedensprojekt. Demokratisch, denn sie hat ein Parlament. Die Ukraine kämpft für unsere Werte. Die Erwärmung von Objekten im Sonnensystem ist im Anstieg von globalem CO2 begründet. Laßt Euch impfen. Raucht nicht. Schaut nicht in den 2 plus 4 Vertrag. Meinungsfreiheit: die Freiheit, sich der linken Meinung anzuschließen.
Wunderbarer Artikel. Weiter so.
Das Baby entspricht etwa Sakia Esken.
Der Grösste allerdings ist Georg Restle, der "Haltungsjournalist" der ersten Stunde, der fleissig an der Verengung des Meinungskorridors mitgezimmert hat, aber wirklich:
„Hier bleiben. Solange demokratischer Disput noch möglich ist. Unterdrückte noch Stimmen haben. Ungehörte noch gehört werden. Der Hass nicht gesiegt hat. Es braucht Gegenstimmen. Auch hier. Ich bleibe. Noch.“