Er hatte die USA offiziell gar nicht betreten. Martin Liechti, Chef des UBS Private Banking für Amerika in Zürich, war auf dem Weg nach den Bahamas, als er am Flughafen in Miami von den amerikanischen Behörden verhaftet wurde. Das war im April 2008. Im August desselben Jahres war er zurück in Zürich. 2010 machte er sich selbständig. Obschon US-Gerichtsakten, die die Weltwoche analysiert hat, zweifelsfrei belegen, dass Liechti in den USA das Schweizer Bankgeheimnis verletzte, führt er ein unbehelligtes Leben. Die Schweizer Strafjustiz bleibt untätig.
Liechtis Verhaftung sorgte seinerzeit für Schlagzeilen in der Schweiz. Er war einer der ersten Schweizer Vermögensverwalter, ...
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