Eigentlich hätte ich an dieser Stelle eine fulminante Verteidigung des abtretenden Novartis-Präsidenten Daniel Vasella schreiben wollen. Noch am Wochenende brütete ich über Argumenten und Betrachtungen, um den allseits Angefeindeten ins richtige Licht zu rücken. Allein der Gedanke, in der gleichen Kolonne mitzumarschieren wie die freudig austeilenden Kapitalismuskritiker anderer Zeitungen, deprimierte mich.
Ich gebe es zu: Auch bei mir löste die Enthüllung des heimlich parkierten 72-Millionen-Franken-Pakets zunächst den Reflex aus, Vasella und seine Verwaltungsräte für verrückt zu halten. Wie kann man nur so instinktlos sein? Was hat Vasella geritten, als er die Begründu ...
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