Ein Text zur Ausstellung muss kein Blindenführer sein. Ein bisschen Sehhilfe sucht der Besucher in den Worten des Fachmannes dennoch. Besonders, wenn er jetzt im Kunsthaus Bregenz steht, hoffnungslos deplatziert in seiner körperlich-fleischlichen Plunderhaftigkeit – inmitten des hypersterilen Nirwanas aus Licht und Metall, das Gerhard Merz hier eingezirkelt hat. «Die Kälte glüht», schrieb Ludmila Vachtova. Ein erleuchtender Satz, doch wer die Weltwoche nicht gelesen hat, greift nun verlegen zum Katalog.
Erster Satz: «Seit Ende der 1960er Jahre hat Gerhard Merz in seiner Kunst ein Konzept der Malerei entwickelt, das stark durch architekturbezogenes Denken und die Idee der Verfeiner ...
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