Bis letzte Woche war der Ferienverein – selbst in der Branche – ein nahezu unbekannter Berner Reiseveranstalter. Nun reisst er ein Loch von bis zu 100 Millionen in die Bilanz des börsenkotierten Tourismuskonzerns Kuoni, und die Zürcher Beamtenversicherungskasse, eine grosse Pensionskasse, verliert fast 50 Millionen Franken.
Auslöser des Debakels ist der Bau eines Luxusresorts auf der kanarischen Insel Fuerteventura. Statt 70 Millionen Franken kommt die Feriensiedlung auf über 200 Millionen zu stehen. Der Verein ist – je nach zugrunde gelegtem Zinssatz – mit 20 bis 70 Millionen Franken hoffnungslos überschuldet. Die 9000 Vereinsmitglieder dürften rund die Hälfte ihres Einsatzes ...
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