Die Staatskellerei Zürich hat eine lange Tradition (letztes Jahr feierte sie das 150. Jahr ihres Bestehens) – und eine kurze Geschichte nach ihrer neuen Zeitrechnung, nämlich seit ihrer Privatisierung 1997, als der marode Staatsbetrieb zur Überraschung vieler vom global player Mövenpick gekauft wurde. Mit Geschick entwickelte die neue Leitung eine Doppelstrategie. Sie stilisierte, ausgehend von der fabelhaften Lokalität ihres Sitzes im Rheinbogen von Rheinau, die Nische und Gottfried Keller zum Gründervater. Für authentische Bodenhaftung steht eine Linie von traditionellen Zürcher Weinen (Riesling·Silvaner, Räuschling, Blauburgunder). Die kommen nach wie vor von eine ...
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