Vorher Guantánamo, jetzt Sozialhilfe
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Vorher Guantánamo, jetzt Sozialhilfe

Abgeschirmt von der Öffentlichkeit, leben zwei Uiguren aus dem Lager Guantánamo seit 2010 in der Schweiz. Die Weltwoche hat einen von ihnen in Delsberg aufgespürt. Erstmals spricht er über seine Vergangenheit im Afghanistan-Krieg und sein neues Leben im Jura.

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31.10.2013
«Wissen Sie, wo die beiden Uiguren sind? Die Brüder Mahmut?» Wer in Delsberg nach den zwei ehemaligen Guantánamo-Häftlingen fragt, die seit drei Jahren im Städtchen leben, erntet oft ratlose Blicke. «Mammut?», erwidert eine Verkäuferin, «wir verkaufen keine Sportbekleidung, Monsieur.» Andere Bewohner der jurassischen Hauptstadt wissen dagegen, wer gemeint ist: «Ach so, der Lange und der ­Dicke!», rufen sie aus oder: «Aha, die Twins! Die erinnern mich immer an diesen Film mit Arnold Schwarzenegger und Danny DeVito.» Was die beiden treiben und wie es ihnen geht, weiss niemand genau. «Man hört kaum etwas von ihnen», sagt Didier Spies, SVP-Kantonsrat aus dem Delsberger Vorort ...
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