Die OECD ist ein Club der 30 reichsten Länder der Welt. In erster Linie dient er dem wirtschaftspolitischen Erfahrungsaustausch. Berichte analysieren die Wirtschaftslage und -politik der Mitgliedsländer. Sie werden vor der Publikation mit den betroffenen Regierungen diskutiert. Kritik an der Regierungspolitik ist deshalb selten.
Ausnahmen sorgen für Schlagzeilen. So geschehen im Mai dieses Jahres. Der Chefökonom der OECD, Jean-Philippe Cottis, empfahl der Europäischen Zentralbank (EZB) öffentlich, die Zinsen zu senken, um die Investitionstätigkeit und den Konsum zu unterstützen. Der Eurozone sei es nicht gelungen, ihre interne Nachfrage genügend zu stimulieren. Das Wachstum sei zu s ...
Dies ist ein ABO-Artikel
Jetzt für CHF 9.- im ersten Monat abonnieren
Nur für Neukunden, danach CHF 29.-/Monat und jederzeit kündbar.
Oder einfach einloggen…
Wenn Sie als Nicht-Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können 5 Abo-Artikel gratis lesen.
Wenn Sie als Abonnent noch keinen Account besitzen,
registrieren Sie sich jetzt und Sie können sämtliche Artikel lesen.