Acht Wochen vor der Bundestagswahl schwanken die Umfragewerte der SPD zwischen 22 und 25 %. In den Augenwinkeln des Kanzlerkandidaten Martin Schulz sieht man die Panik sitzen. Die beiden vorhergehenden Spitzenkandidaten Steinmeier und Steinbrück hatten es 2009 beziehungsweise 2013 auf 23 respektive 25,9 % gebracht.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass Martin Schulz das schlechteste Wahlergebnis für die SPD seit November 1932 erzielt, damals war die SPD auf 20,4 % gekommen. 16,9 % hatten damals die KPD gewählt, so kamen die beiden linken Parteien kurz vor dem Ende der Weimarer Republik zusammen auf 37 %. Aus dieser Zeit rührt das Trauma von der Spaltung der Linken.
In Westdeut ...
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