Big Zis schöpft aus dem Vollen. Leben. Gleich der erste Song ihres neuen Albums ist die perfekte Ode ans einfache Geniessen. An jenen höchsten Luxus, der rein gar nichts kostet. Wo Geben Nehmen und Klauen Schenken ist. Der Soundtrack dazu ist ein Doppelbett: weich und funkig der Bass, angenehm versifft das E-Piano, jazzig verhalten die Bläser, dezent die Drum, die Gitarre sowie ein knapp geschnittenes, aufmerksamkeitserregendes «Guet!» auf den jeweils siebten von acht Beats. Eineinhalb Minuten Eingrooven. Dann ein langgezogenes, laszives «sieee». Die Frau.
Man liest viel zu wenig Casanova, den grossen Wertschätzer. «Ich geniesse», schrieb er, «zu vier Fünfteln den Charakter des ...
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