«Wenn Israel einen Krieg verliert, war es sein letzter»
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«Eine Geschichte von Liebe und Finsternis»: Israelischer Panzer bei Gaza.
Bild: Anadolu / Anadolu via Getty Images

«Wenn Israel einen Krieg verliert, war es sein letzter»

Früh warnte Georges Bensoussan vor dem Antisemitismus als Folge der islamischen Migration. Hier spricht der französische Historiker über Europas fehlgeleitete Politik, die fehlende Toleranz im Islam und erklärt, was es für Frieden in Nahost braucht.

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07.02.2024
Georges Bensoussan gilt als einer der besten Kenner des Antisemitismus, der Shoah, des Zionismus. Die Shoah sei kein Betriebsunfall gewesen, sondern Folge einer jahrhundertelangen Geschichte. Und dass der Antisemitismus in Europa und insbesondere in Frankreich derzeit neu aufflammt, ist für den Historiker, der 1952 in Marokko geboren wurde und dessen Familie 1958 nach Frankreich auswandern musste, kein Zufall. Er sei die Folge islamischer Masseneinwanderung, vor der Bensoussan als einer der Ersten eindringlich warnte. Mehr als zehn Prozent der französischen Juden sind in den letzten Jahren nach Israel ausgewandert, wo sie in ungewisser Zukunft leben, heute mehr denn je. Weltwoc ...
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