«Hier wohnt der Chef», schrieb das Handelsblatt unter ein dreispaltiges Bild, welches das Schloss Weinfelden zeigte. Die führende deutsche Wirt- schaftszeitung berichtete am 17. Oktober 2011 über eine Razzia, die Steuerfahnder vermeintlich bei August von Finck durchgeführt hatten. Und sie bebilderte den Artikel mit dem Schloss im Thurgau, wo sich der Multimilliardär angeblich dem deutschen Fiskus entzog.
Seine Anwälte drohten dem Blatt umgehend Konsequenzen an. Und sie reichten trotz einer Klarstellung, dass sich die Razzia nur gegen eine «zum Imperium von Baron von Finck gehörende» Vermögensverwaltung gerichtet hatte, eine 108-seitige Klage mit neunzig Beilagen ein. Darin for ...
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